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Forschung an Babys, Tieren, Zellen und Kläranlagen

Für die Wirksamkeit der Homöopathie und gegen die Vermutung eines Placeboeffektes spricht, dass die klassisch homöopathische Methode sowohl bei Kindern, Tieren, Pflanzen, bei in der Petrischale schwimmenden isolierten Körperzellen und sogar bei den Bakterien von Kläranlagen sehr gut wirkt, welche sich einen Heilerfolg nicht „einbilden“ können und auch nicht mit speziellen Erwartungen an die Behandlerin herantreten. Hier kann man ganz konkret sehen, ob und welche Mittel anschlagen und ob eine Linderung der Symptome bis hin zur vollständigen Genesung passiert.

 

Literatur Kinder u.a. .

  • Jacobs, J., Jimenez,M. , Gloyd,S.S., Gale,J.L., Crothers,D.: Treatment of Acute Childhood Diarrhea With Homeopathic Medicine, A Randomized, Clinical Trial in Nicaragua (Pedatrice Vol.93, No.5 1994, 719.725);

Literatur Pflanzen u.a.

  • Pelikan W. et al.: Die Wirkung potenzierter Substanzen - Pflanzenwachstums-Versuche mit statistischer Auswertung. Philosophisch-Anthroposophischer Verlag, Dornach, 1965.
  • Jones R. L. et al.: Plant Respondes to Homoeopathic Remedies. Br. Hom. J. 70 (no3): 120-128, 1981.

Literatur Tiere u.a.

Prof. HARISCH, med. Hochschule Hannover 1985 -1992, untersuchte die Wirkung verschiedener Homöopathika (und verschiedener Potenzen) auf die Enzymwerte im Blut von Versuchstieren (AHZ 241, 3/ 1996,S 122-129). Ergebnisse wurden auch mit D30 erzielt, am stärksten mit D8. Auch die Beeinflussung von chemischen Reaktionen von Mastzellen und Leberzellen konnte gezeigt werden. Diese Effekte konnte nicht anderweitig erklärt werden.

Harisch G. et al.: Beitrag zum Leberstoffwechsel der Ratte nach Tetrachlorkohlenstoff unter dem Einfluss von Nux vomica D6 bzw. Flor de Pedra D4 - Erste Befunde. Allgemeine Homöopathische Zeitung 229/5:190-199, 1984.

  1. Harisch G und Kretschmer M.: Jenseits vom Milligramm. Springer, Berlin, 1990.
  2. Harisch G und Kretschmer M.: Effekte homöopathischer Präparationen im Zellstoffwechsel. J + V Edition (Wiener Dialog über Ganzheitsmedizin), Wien, 1988.
  3. Harisch G und Kretschmer M.: Homoeopathic Research with Biochemical Methods. Berlin J Research Homeopathy 1:69-76, 1990.

ENDLER publizierte 1994 – 1996 mehrfach wissenschaftlich reproduzierbare Ergebnisse, welche zeigten, dass Thyroxin D30 (potenziertes Thyroidhormon) die Aktivität und die Metamorphosenrate von Fröschen signifikant unterdrückt 

  • Endler P.C. et al.: A zoological example on UHD research. Energetic coupling between the dilution and the organism in a model of amphibia. In: Endler PC, Schulte J (eds) Ultra high dilution, physiology and physics. Kluwer Academic Publishers, Dordrecht: 39-68, 1994.
  • Endler P.C. et al.: Non-molecular information transfer from thyroxine to frogs. In: Bastide M (ed) GIRI-vearbook. Kluwer Academic Publishers, Dordrecht. 1996
  • Endler P.C. et al.: The effect of highly diluted agitated thyroxine on the climbing activity of frogs. J Vet Hum Tox 36, 1:56-59, 1994.

WOLTER z.B. arbeitete über die Beeinflussung der Geburt durch homöopathische Potenzen gemacht. Caulophyllum D30 hat sich in blind-geführten Studien als ein wirksamer Wehenstimulator bei Mutterschweinen erwiesen.

  • Wolter H.: Wirksamkeitsnachweis von Caulophyllum D30 bei der Wehenschwäche des Schweins. In: Gebhardt, K.H.: Beweisbare Homöopathie, 2.Ed. Haug, Heidelberg. 1985

Kläranlage:

  • Schädlich,E: Reaktionen der Biomasse einer Kläranlage auf die Zugabe von Phosphorus; AHZ 242, 1997: 135-146 

 

Warum Homöopathie keine Placebowirkung ist.

(aus Dr. med. Sonja Reitz : Rund um die Homöopathie)

Wichtiges aus Wissenschaft und Logik

Gegner der Homöopathie und Ungläubige führen den weltweit zu sehenden Effekt homöopathischer Behandlungen oft auf den Placeboffekt zurück, d.h. auf die Erwartungshaltung des Patienten gegenüber dieser zunächst etwas exotisch anmutenden Therapieform.  Dieses immer wieder gerne verwendete „ Totschlagargument“ einer ungenauen  wie auch letztlich unwissenschaftlichen Betrachtungweise kann jedoch die Wirkungsweise homöopathischer Mittel wie auch der homöopathischen Behandlung nicht und auch nicht überwiegend erklären, denn es sprechen viele Argumente gegen den unspezifisch wirksamen Placeboeffekt (der wirkt genauso bei anderen Methoden und unterschiedlichen Medidkamenten) und für einen spezifischen Heileffekt der Homöopathie: 

  1. Der Homöopathieeffekt ist  prozentual größer als der Placeboeffekt:
    PatientInnen reagieren besonders dann mit einem durch ihre positive Erwartung an den Arzt induzierten Selbst – Heileffekt (Placeboeffekt), wenn sie zum ersten Mal ein Medikament bekommen, von dem sie sich Heilung erwarten. Dies ist z.B. bei Kopfschmerztabletten so. Dort verlieren ca .30 % aller PatientInnen in direktem zeitlichen Zusammenhang mit der Einnahme eines Placebomedikamentes (Scheinmedikament ohne Wirkstoff) ihre Kopfschmerzen, nur weil sie denken, daß sie etwas eingenommen hätten, welches den Kopfschmerz stoppt. Dies ist jedoch bei den anderen 70 % der PatientInnen nicht der Fall gewesen, welche möglicherweise mit derselben positiven Erwartung ein solches Schein - Medikament genommen hatten, von welchem sie glaubten, es helfe gegen Kopfschmerz.

    In über 70 – 80 % der Fälle konnten z.B. bei bereits im Durchschnitt über 8 – 12 Jahre schulmedizinisch vorbehandelten PatientInnen eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden verzeichnet werden, laut IKK-Studie in Sachsen Anhalt. Auch die Beobachtungen an einem homöopathischen Krankenhausambulanz in Bristol zeigen Besserungs- und Heilungsquoten von 70 -80 % bei über 7000 PatientInnen mit schweren und oft lange bestehenden chronischen Krankheiten, welche vorher ambulant schulmedizinisch oder auch z.T. homöopathisch ohne hinreichenden Erfolg vorbehandelt worden waren. Die Behandlungszufriedenheit der PatientInnen bei dieser Studie ist mit über 95 % extrem hoch, 79 % äußerten sich sogar „sehr zufrieden“. Die Einschätzungen der Behandler zum Erfolg der Therapie deckten sich weitestgehend mit denen der PatientInnen.

  2. Homöopathie überzeugt PatientInnen weltweit und millionenfach durch ihre Wirkung.
    Weltweit geben hunderttausende naturwissenschaftlich ausgebildet Ärzte nach vielen empirischen Beobachtungen der Homöopathie den Vorrang vor anderen Methoden.  
    Das muss auch Gründe in der Wirkung der Methode haben, denn sie verdienen sogar deutlich weniger dadurch. Diese Ärztinnen und Ärzte wären ohne den Erfolg der Homöopathie wirtschaftlich nicht existenzfähig, zumal die meisten Patienten die Homöopathie noch immer aus eigener Tasche finanzieren müssen.

    Die klassische Homöopathie ist weltweit verbreitet, besonders in ganz Europa, Nordamerika, Südamerika, Indien, wo es allein schon über 100.000 homöopathische Ärzte gibt und von wo heute sehr wichtige Impulse für die homöopathische Forschung ausgehen. Sie ist weltweit bislang hundertmillionenfach klinisch eindeutig in ihrer Wirksamkeit überzeugend gewesen und überzeugt täglich immer wieder neu.Ärztliche Beobachtung und Erfahrung an Patienten mit verschiedenen Methoden bring viele Ärzte dazu, sich der Homöopathie zuzuwenden. Der Placeboeffekt wirkte jedoch auch bei den anderen, vorher angewendeten Methoden, die Homöopathie jedoch zeigt die bessere Wirkung bei weniger Schaden: Eine Methode, die nur auf Placeboeffekt fußt, hätte diese Erfolge nicht aufzuzeigen, immerhin arbeitet der Placeboeffekt ja auch „mit“ bei anderen Methoden, welche vorher nichts genutzt hatten, wieso also tritt er dann ein, wenn das richtige homöopathische Mittel gegeben wurde und nicht bereits vorher irgendwann? Können sich Ärzte und ihre Patienten über den homöopathischen Heilerfolg über so lange Zeit und trotz der anderen therapeutischen Versuche, die nichts/nicht genügend genützt hatten, dermaßen täuschen? Sicher nicht!

    Die Motivation für die homöopathische Behandlung der allermeisten homöopathisch qualifizierten Ärzte ist der immer wieder beobachtete positive klinische Erfolg sowie ein tieferes und besseres Krankheitsverständnis durch das Wissen über die homöopathischen Einzelmittel und deren therapeutischen Möglichkeiten gegenüber demjenigen, was ihnen im schulmedizinischen Studium vermittelt wurde. Auch die steigende Zahl der homöopathischen BehandlerInnen und die wachsende Akzeptanz dieser Methode zeigen, dass hier sicher nicht nur ein Placeboeffekt (Wirkung aus einer Erwartungshaltung des Patienten heraus) vorliegt, sondern sich durch die über 200 Jahre lange Erfahrung mit der Homöopathie eine ganzheitliche, dem Wassermann- und Fische - zeitalter gemäße Behandlungsmethode etabliert hat.

  3. Placeboeffekt erst beim 3. oder 6. Mal?
    Der Placeboeffekt ist am größten, wenn eine Methode neu, besonders exotisch, besonders teuer oder ein bestimmter Nimbus damit verbunden ist – und zwar bei der einmaligen und ersten Anwendung, jedenfalls sind mir keine Placebostudien bekannt, bei welchen die Untersuchung der Methode erst nach der 3. Behandlung begonnen wurde.

    Gegen Placebo spricht deutlich, dass bei vielen Patienten und der gleichen Behandlerin mit dem gleichen Anamneseverfahren, der gleichen Zuwendung und dem gleichen Interesse die ersten homöopathischen Mittel gegebenenfalls nichts bewirkten, obwohl eine sehr positive Erwartungshaltung bestanden haben mag, aber dann das passende Mittel plötzlich erhebliche Veränderungen und Heilungserfolge erzielt, obwohl ggf. die Erwartungshaltung der PatientIn bereits „abgenutzt“ oder sogar verschwunden ist, auf Grund der vorherigen „Enttäuschungen“ durch die ersten homöopathischen Mittel, die ggf. nichts genutzt hatten.

    Damit wird ebenfalls klar, dass es sich nicht um eine Heilung aufgrund der Erwartung der Patientin oder wegen einer besonders intensiven Arzt-Patient-Beziehung handelt, sondern um eine ganz spezifische homöopathische Wirkung, welche am einzelnen Menschen unterschiedliche Wirkungen entfalten kann und nur beim Vorliegen einer erheblichen Ähnlichkeit diese Wirkungen zeigt (Individuell Spezifische Wirkung).

  4. Die Wirksamkeit der Homöopathie ist mehr als ein Zuwendungseffekt zwischen Arzt und Patient oder ein anderer unspezifischer Therapieeffekt
    Auch hier ist der häufig auftretende Nicht – Gleich – Erfolg der Methode der Beweis dafür, dass es eine spezifische Wirksamkeit homöopathicher Mittel gibt: Es gibt auch das Argument, daß die Erfolge der Homöopathie besonders auf dem Einfühlungsvermögen homöopathischer Ärzte oder der genauen ärztlichen Befragung durch die homöopathische Anamnese beruhen würde, keinesfalls jedoch an der Wirksamkeit der homöopathischen Mittel. Viele auch homöopathisch qualifizierte Ärztinnen und Ärzte setzen mit der gleichen inneren Fürsorge und dem gleichen Engagement auch homöopathische Mittel ein, welche dann nicht helfen oder andere Methoden wie z.B. schulmedizinische oder andere therapeutische Verfahren, je nach Möglichkeiten und Erfahrung der jeweiligen Behandlerin, welche dann nützen oder nicht nützen, unabhängig von der immer gleichen Zuwendung eines Arztes.

  5. Ärztliche Beobachtung und Erfahrungsbildung über die Zeit mit verschiedenen Mitteln und Methoden  ist ein wissenschaftliches Erkenntnisinstrument und statistischen Methoden mindestens gleichwertig:
    Die ärztliche Erfahrung am gleichen Patienten ist es, welche hier zur sicheren Einschätzung von Ärzten führt, ob eine Methode oder ein Mittel wirksam ist, oder nicht. Genau diese ärztliche Erfahrung ist es jedoch, welche durch die statistischen Doppel-Blind Versuche, welche heute- etwas zu reduktionistisch - allein als Garant für Wissenschaftlichkeit gehandelt werden, nicht beachtet wird, obwohl sie als sog. statistischer Reihenversuch am gleichen Patienten ebenfalls hohen wissenschaftlichen Wert besitzt, solange die anderen möglichen Heileffekt, welche ggf. von außen ohne Zutun des Arztes auf die PatientInnen einwirken, miterfaßt und ggf. mitausgewertet werden. Dies wird z.B. regelmäßig - und in der homöopathischen Behandlungsmethode vorgeschrieben - in den homöopathischen Folgeanamnesen untersucht und ausgewertet, da sonst homöopathische Ärzte nicht beurteilen können, ob es das Mittel oder etwas anderes war, welches die Besserung verursacht hat, oder vielleicht wichtige Störfaktoren eine Heilung verhinderten, obwohl das richtige Mittel gegeben wurde. Da weitere Therapieentscheidungen wesentlich von diesen Beurteilungen abhängen, ist die genaue Befragung von PatientInnen methodisch in der Homöopathie fest verankert und zeigt den empirisch - wissenschaftlichen Anspruch und Wert dieser Methode und der Behandler, die so arbeiten.

  6. Komplette und schnelle Reaktionen auf das richtige Mittel sind spezifisch erkennbar und fallen auf.
    Wenn ein „Simile“ gefunden wurde und eine PatientIn in der passenden Weise reagiert ist dies für Therapeuten und Patienten oft sehr schnell erkennbar, ähnlich wie beim Finden des richtigen Senders, der richtigen Frequenz, im Radio. Erst nur „weißes Rauschen“ und „unspezifische Effekte“ dann plötzlich „Musik“ – z.B. eine deutliche und klar abgrenzbare Änderung inder Energielage, im Befinden, der Symptome, der Wahrnehmungsmöglichkeiten. Dies wird auch wissenschaftlich z. B. belegt durch einen Versuch mit verschiedenen Hochpotenzen an mit Giften gestressten Leberzellen: Die Leberzellen reagierten unterschiedlich auf unterschiedliche Hochpotenzen und waren mit einer einzigen Hochpotenz sehr viel stabiler gegen Gifteinwirkung. Dies beweist z.B. ddie Notwendigkeit der „richtigen Frequenz“ von Hochpotenzen, es ist eben nicht egal, welches Mittel gegeben wird.

  7. Tiefgreífende und schnelle Wirkungen auch bei schweren und schwersten Erkrankungen millionenfach beobachtet. 
    Placebowirkungen funktionieren nach Erkenntnissen in Stuiden nicht bei der Behandlung schwerer und schwerster Erkrankungen und Schmerzzustände, z.B. bei Tumorschmerz.  In der einschlägigen homöopathischen Fachliteratur ist nachzulesen, dass die Homöopathie bei akuten und chronischen Krankheiten und auch bei schweren und schwersten Fällen, bis hin zu Koma, Metastasenschmerzen, Tumorausbreitung, Multipler Sklerose  ihre Wirkung.

  8. Die Wirksamkeit der Homöopathie wurde auch in großen Übersichtsarbeiten und Metaanalysen homöopathischer Forschung nachgewiesen:

    • Kleijnen J. et al.: Placebo effect in double-blind clinical trials: A review of interacions with medications. The Lancet 344: 1347-1349, 1994.
    • Weitere kontr. Doppel-Blindstudien dazu: Reilly et al., Lancet. 1986 zu Hayfever, Brigo, Journal of Liga Homeopathica International 1987, 38, 18 – 25 zu Migräne, Fisher P. et al., British Med. Journal 1998. 299, 365 – 366 Effect of Homoeopathic Treatment in Fibrositis und viele andere.
  9. Placeboeffekt bei Babys, Tieren, Pflanzen und Zellen?
    Gegen die Vermutung eines Placeboeffektes steht auch, dass die klassisch homöopathische Methode sowohl bei Kindern als auch bei Tieren und Pflanzen und sogar bei den Bakterien von Kläranlagen sehr gut wirkt, welche sich einen Heilerfolg nicht „einbilden“ können und auch nicht mit speziellen Erwartungen an die Behandlerin herantreten. Hier kann man ganz konkret sehen, ob und welche Mittel anschlagen und ob eine Linderung der Symptome bis hin zur vollständigen Genesung passiert.

    Literatur Kinder u.a.

    • Jacobs, J., Jimenez,M., Gloyd,S.S., Gale,J.L., Crothers,D.: Treatment of Acute Childhood Diarrhea With Homeopathic Medicine, A Randomized, Clinical Trial in Nicaragua ( Pedatrice Vol 93,No 5 1994, 719.725;

    Literatur Pflanzen u.a.

    • Pelikan W. et al.: Die Wirkung potenzierter Substanzen - Pflanzenwachstums-Versuche mit statistischer Auswertung. Philosophisch-Anthroposophischer Verlag, Dornach, 1965.
    • Jones R. L. et al.: Plant Respondes to Homoeopathic Remedies. Br. Hom. J. 70 (no3): 120-128, 1981.

    Literatur Tiere u.a.

    Prof. HARISCH, med. Hochschule Hannover 1985 -1992 untersuchte die Wirkung verschiedener Homöopathika ( und verschiedener Potenzen ) auf die Enzymwerte im Blut von Versuchstieren AHZ 241, 3/ 1996,S 122- 129. Ergebnisse wurden auch mit D 30 erzielt, am stärksten mit D8. Auch die Beeinflussung von chemischen Reaktionen von Mastzellen und Leberzellen konnte gezeigt werden. Diese Effekte konnte nicht anderweitig erklärt werden.

    • Harisch G. et al.: Beitrag zum Leberstoffwechsel der Ratte nach Tetrachlorkohlenstoff unter dem Einfluss von Nux vomica D6 bzw. Flor de Pedra D4 - Erste Befunde. Allgemeine Homöopathische Zeitung 229/5:190-199, 1984.
    • Harisch G und Kretschmer M.: Jenseits vom Milligramm. Springer, Berlin, 1990.
    • Harisch G und Kretschmer M.: Effekte homöopathischer Präparationen im Zellstoffwechsel. J + V Edition (Wiener Dialog über Ganzheitsmedizin), Wien, 1988.
    • Harisch G und Kretschmer M.: Homoeopathic Research with Biochemical Methods. Berlin J Research Homeopathy 1:69-76, 1990.

    ENDLER publizierte 1994 – 1996 mehrfach wissenschaftlich reproduzierbare Ergebnisse, welche zeigten, dass Thyroxin D30 (potenziertes Thyroidhormon) die Aktivität und die Metamorphosenrate von Fröschen signifikant unterdrückt

    • Endler P.C. et al.: A zoological example on UHD research. Energetic coupling between the dilution and the organism in a model of amphibia. In: Endler PC, Schulte J (eds) Ultra high dilution, physiology and physics. Kluwer Academic Publishers, Dordrecht: 39-68, 1994.
    • Endler P.C. et al.: Non-molecular information transfer from thyroxine to frogs. In: Bastide M (ed) GIRI-vearbook. Kluwer Academic Publishers, Dordrecht. 1996
    • Endler P.C. et al.: The effect of highly diluted agitated thyroxine on the climbing activity of frogs. J Vet Hum Tox 36, 1:56-59, 1994.

    WOLTER z.B. arbeitete über die Beeinflussung der Geburt durch homöopathische Potenzen gemacht. Caulophyllum D30 hat sich in blind-geführten Studien als ein wirksamer Wehenstimulator bei Mutterschweinen erwiesen. 

    • Wolter H.: Wirksamkeitsnachweis von Caulophyllum D30 bei der Wehenschwäche des Schweins. In: Gebhardt, K.H.: Beweisbare Homöopathie, 2.Ed. Haug, Heidelberg. 1985

    Kläranlage:

    • Schädlich,E: Reaktionen der Biomasse einer Kläranlage auf die Zugabe von Phosphorus; AHZ 242, 1997 : 135- 146

Sind Homöopathen die besseren „Wunderheiler“?

Viele homöopathische Fachzeitschriften berichten von erstaunlichen Erfolgen homöopathischer Behandlung in schweren und sogar als unheilbar geltenden Fällen, sogenannte Kasuistiken. Die im Verhältnis zu schulmedizinisch tätigen Ärzten geringere Anzahl an homöopathisch qualifizierten Ärzten kann einen relativ hohen Anteil an diesen spektakulären an „Wunderheilungen“ erinnernden Heilerfolgen aufweisen. Der große Anteil schwerer oder chronischer Krankheiten in homöopathischer Behandlung mit guten Behandlungserfolgen zeigt ebenfalls die Effektivität dieser Behandlungsmethode.

Diese positiven Ergebnisse werden bestätigt durch die sogenannte Outcome-Forschung (s.u.), in der über eine größere Zahl von Patienten mit sehr unterschiedlichen Krankheiten ausgewertet wird, ob diese sich durch die Behandlung durch einen homöopathischen Behandler - egal mit welchem homöopathischen Mittel – klinisch verbessert haben gegenüber ihren eigenen Vorbefunden und / oder einer Vergleichsgruppe mit ähnlich schweren Krankheiten , welche sich mit anderen Methoden behandeln liessen.

Die Zwischenergebnisse der Outcomeforschung im Erprobungsverfahrens der IKK Sachsen, Sachsen-Anhalt und Baden Württemberg 1999 und der Praxisevalutationsstudie von C. Will, Charité Berlin, 1999, der Internationalen Integrative Primary Care Outcomes Study von M. Heger, D. Rilcy und M. Haidvogl (IPCOS 2) und die Outcome-Assessment-Ergebnisse der Bristol Homeopathic Clinic 1998 und 1999 an mittlerweile über 7000 PatientInnen bestätigen die Wirksamkeit der Homöopathie.
Durch diese Studien wird neben der Wirksamkeit auch die hohe Wirtschaftlichkeit individualisierter und fachgerechter homöopathischer Behandlung bei anderweitig ohne Erfolg und unterschiedlich lange vorbehandelten Patienten und Patientinnen nachgewiesen. Dieser Erfolg trat auch dann noch ein, wenn Patienten schon 8 – 12 Jahre vergeblich mit anderen Methoden und von mehreren Ärzten (25 % dieser Patienten suchten mehr als vier Ärzte auf) vergeblich behandelt worden waren (IKK). Bei 81 % der von der IKK untersuchten homöopathisch behandelten Patienten trat eine dauerhafte Besserung ohne Nebenwirkungen ein. Diese Ergebnisse werden durch die Bristol Outcome-Forschung an über 7000 anderweitig vorbehandelten Patienten mit verschiedenen Diagnosen in ähnlicher Qualität und Quantität unabhängig voneinander bestätigt.

Auch in der Glasgow-Studien von Gobson et.alt. bei Patienten mit rheumatoider Arthritis 1978/1980 konnte die klinische Wirksamkeit homöopathischer Behandlung klar nachgewiesen und die Placebohypothese widerlegt werden: Dort waren nach einem Jahr von 54 individuell homöopathisch behandelten Patienten 42,6% besser unter ausschliesslicher homöopathischer Medikation, weitere 24% waren besser unter einer zusätzlich antirheumatischen Behandlung. Von 41 Patienten, die hohe Dosen von Aspirin erhielten. hatten 35 die Studie nach einem Jahr verlassen, nur 6 waren besser unter Aspirin. Alle 100 Placebo-Patienten hatten die Studie nach 6 Wochen verlassen.

  • Gibson R. G. et al.: Homoeopathic therapy in rheumatoid arthritis. B Hom J 75, 3: 148.157, July 1986. Reprinted from Br J Clin Pharm 9:453-459, 1980.
  • Gibson R. G. et al.: Salicylates and Homoeopathy in Rheumatoid Arthritis - Evaluation by Double-blind Clinical Therapeutical Trials. Br. J Clin Pharm 6:391-395, 1978.

Sollte – wie viele Kritiker der Homöopathie behaupten – hier der von Patienten selbst induzierte Placeboeffekt oder die ärztliche Zuwendung homöopathischer Ärzte am Werke sein, dann müsste man eigentlich auch Homöopathie sofort an allen Universitäten als Lehrfach einführen, da offensichtlich allein das Wissen der Ärzte um die Potenziale der Homöopathie und der differenzierten und spezifischen Wirkung verschiedener Substanzen, Pflanzen etc. sie zu den besseren Placeboärzten und dazu befähigt
a) Patienten mehr Zuwendung zu geben, als dies z.B. sogar bei Psychotherapeuten der Fall ist oder
b) vermehrt „Wunderheilungen “ hervorzurufen, ohne weitere Nebenwirkungen.

Da aber allein das Wissen und die Haltung dieser Ärzte nicht auszureichen scheinen, da ja die Mittel trotzdem nicht wirken, wenn sie nicht richtig passen, bleibt uns nur eins: Die homöopathischen Mittel und Hochpotenzen sind wirksam!

Lagerung homöopathischer Medikamente

Was ist  bei der Lagerung  homöopathischer Medikamente zu beachten ?

Wichtig für den Erfolg homöopathischer Behandlung ist, dass die verabreichten Kügelchen/Globuli oder Tropfen oder Tabletten ihre Wirkung noch haben, d.h. dass ihr Schwingungsmuster nicht durch äußere Einflüsse zerstört wurde. Da die Wirkung homöopathischer Mittel, wie durch Beneviste und seine Arbeiten zum „Wassergedächtnis“ und andere nachgewiesen werden konnte, wohl am ehesten auf sehr feinen physikalischen Grundlagen beruht, die nur noch nicht bis ins letzte Detail aufgeklärt sind, ist diese Wirkung auch durch physikalische Einflüsse, z.B. Wärme, aber auch Röntgenstrahlung und Handystrahlung etc  letztendlich störbar, d.h. die Mittel können Ihre Wirksamkeit verlieren. Genauso wie es durch Erhitzen bei anderen Energieformen zu einer Abnahme der Struktur kommt, verringert sich auch hier die Fähigkeit, auf die Gestaltungs- und Krankheitsprozesse die Heilung – Wiederherstellung der gesunden Gestalt - fördernd einzugreifen. Auch die Gestaltungskräfte Rudolph Steiners oder die morphogenetischen Felder des Verhaltensbiologen und Wissenschaftlers Rupert Sheldrake (beschrieben in dessen Buch  „Schöpferisches Universum“) sind physikalische Modelle, welche zur Erklärung der Wirkung homöopathischer Medikamente herangezogen werden können  So wie Masaru Emoto in seinem Buch „Botschaft des Wassers“ belegt, dass sogar Gedanken, Gebete und Chemikalien die physikalischen Eigenschaften und Potentialitäten von Wasser nachhaltig beeinflussen, ist es auch nachvollziehbar, dass intensive Verschüttelung und Potenzierung zu einer für das jeweilige Mittel charakteristischen  Änderung der physikalischen Struktur und auch der Möglichkeiten des Trägerstoffes führen können.

Homöopathische Mittel verfügen über jeweils eigene Frequenzmuster, die auch durch die Kirlianfotografie als jeweils unterschiedlich dargestellt werden konnten. Die unterschiedlichen Potenzen unterscheiden sich auch fotografisch voneinander, ähneln sich aber deutlich mehr, als die unterschiedlicher homöopathischer Medikamente.

Besondere Maßnahmen bei der Lagerung dieser Medikamente sollten daher beachtet werden, um sicherer sein zu können, dass diese bei Bedarf dann auch noch ihre Schwingungsmuster haben und wirksam sein werden.

UMTS-Strahlung/Handys:
IUMTS Technik benutzt immer gleichzeitig mehrere Fequenzen parallel. Die Gefährdung, die durch diese Technik für die Haltbarkeit der Mittel ausgeht, ist daher deutlich höher einzuschätzen, als die der früheren Handytechnik, welche sich auf einer einzigen Frenquenz aufhielt., welche mit deutlich weniger Mitteln in Resonanz gegangen sein dürfte.
Die immer  dichter werdenden  Funknetze und elektromagnetische Felder durch immer mehr Radio-, Fernseh-, Mobilfunk- und UMTS - Sendestationen nutzen immer mehr Frequenzen, welche homöopathische Mittel auf thermische und nicht-thermische Weise in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigen und abschwächen können. Dadurch wird die Haltbarkeit homöopathischer Mittel absehbar verkürzt. Dies konnte auch durch biophysikalische Tests wie z.B. Kinesiologie oder EAV nachvollzogen werden. Auch die Benutzung von Handys in der Nähe homöopathischer Mittel hat negative Einflüsse auf deren Haltbarkeit und die potentielle Wirksamkeit, da hier starke Strahlungen ins direkte Umfeld abgegeben werden.

Es empfiehlt sich daher, angeschaltete Handys nie zusammen mit homöopathischen Mitteln in der gleichen Tasche aufzubewahren oder die Mittel in der Nähe von tragbaren Telefonhörern aufzubewahren.

Auch die derzeit schnell vorangetriebene Möglichkeit, über Funk massiv viele Daten über mehrere Meter hinweg von einem PC auf einen anderen zu übertragen, wird die Mittelwirksamkeit absehbar beeinträchtigen, wenn homöopathische Mittel in der Nähe gelagert werden.

Hitze/ Sonneneinstrahlung:
Da der Wirkmechanismus der homöopathischen Medikamente auf feinen energetischen aber dennoch physikalischen Eigenschaften beruht, sind diese Medikamente durch physikalische Kräfte veränderbar und auf Dauer auch zerstörbar. Sowohl Hitzeeinwirkung über ca. 50°C, direkte Sonnenbestrahlung und Magnetfeldüberlagerungen sollten vermieden werden. Manche Hersteller liefern diese deshalb in dunkelbraunem Glas, um die Mittel vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Dies wird jedoch in Zukunft allein nicht mehr genügen, vor allem wenn sich die Mehrfrequenztechnik UMTS bundesweit ausgebreitet hat. Derzeit forschen schon einige Hersteller an Maßnahmen, wie homöopathische Mittel sicherer hergestellt und in den Firmen, Apotheken und zu Hause gelagert werden können. Die Ergebnisse müssen noch abgewartet werden.

Braunglas oder Klarglasbehälter?
Manche Braungläser werden aus Altglas hergestellt, welche kleinste Beimengungen von Stoffen enthalten können, die eine radioaktive Eigenstrahlung haben. Diese Strahlung ist sehr gering und der menschlichen Gesundheit eher förderlich. Die homöopathische Mittelwirksamkeit kann dadurch jedoch - nach kinesiologischer Überprüfung - auf einen Zeitraum von 6 Wochen bis 6 Jahre zusammenschrumpfen und nicht immer sieht man das Verpackungsdatum auf dem Etikett. Dies betrifft allerdings nicht jede Form von Braunglas. Die Glasverpackungen einiger Firmen, z.B. der Firma DHU und der Firma Gudjohns sind diesbezüglich mehrfach überprüft und für die Mittelwirkung auch langfristig als unschädlich befunden worden.

Anders verhält es sich jedoch bei den meisten kleinen braunen Glasröhrchen, welche zum Teil von homöopathischen Behandlern abgegeben, sich in Hausapothekenverpackungen befinden oder zur Selbstabfüllung angeboten werden.  Die Beeinträchtigung oder Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln kann am praktikabelsten biophysikalisch, d.h. kinesiologisch (sog. Armmuskeltest) getestet werden. Eine Untersuchung mit Kirlianfotografie ist apparativ sehr aufwendig, steht nicht überall zur Verfügung und hat ihrerseits negative Auswirkungen auf die untersuchten homöopathischen Kügelchen.

Magnetfelder:
Die  physikalische Information auf den homöopathischen Mitteln wird auch bei Lagerung in der Nähe - d.h. näher als 2 Meter - von stärkeren Magnetfeldern, wie z.B.
-vor Musik - Boxen oder
-vor und hinter Mikrowellenherden stark reduziert oder gelöscht.
Neben den starken Abstrahlungen, welche hinter Mikrowellenherden bestehen, bewirken auch die Mikrowellen selbst durch starke Hitzeentwicklung eine Verminderung der Struktur, die im Innern der Moleküle erzeugt wird. Nun wird wohl aber kaum jemand die homöopathischen Mittel in der Mikrowelle erhitzen…

Funk, Babyfunk Radiowecker u.a.: Homöopathische Mittel sollten auch nicht 

  • in der Nähe von Handys (näher als 3 Meter),
  • in der Nähe tragbarer Telefone oder deren Basisstationen
  • an einer Sende- oder Empfängerstation eines Babyphones,
  • an funkelektronischen Hausüberwachungen,
  • an anderen Funkmeldern,
  • an Fernbedienungen von Radio und Fernsehern u. ä. gelagert werden.

Inwieweit die Wellen der Funkwecker in der Nähe von homöopathischen Glasbehältern ebenfalls die physikalische Wirksamkeit der Mittel beeinträchtigen können, muss noch erforscht werden.
Auch von Steckdosen sollte bei der Lagerung ein Abstand von mehr als  50 cm eingehalten werden.

Röntgenbestrahlung
z.B. durch Fluggepäckuntersuchungen oder Flüge in großer Höhe (kosmische Strahlungsintensität) haben bislang in vielen Fällen die Wirkung weniger stark beeinträchtigt. Sehr viele homöopathische Behandler reisen mit dem Flugzeug und konnten trotzdem die Wirkung ihrer mitgenommenen homöopathischen Mittel als zuverlässig beobachten. Es wird jedoch trotzdem gerade bei Vielfliegern empfohlen, die Mittel bei der Flugsicherheit nur durch Sicht kontrollieren zu lassen. Möglicherweise sind hier im Langfristhaltbarkeitsbereich (Wirksamkeit nach 5 Jahren und länger) ebenfalls Beeinträchtigungen, d.h. gegebenenfalls eine Abschwächung der Wirkung zu erwarten.

Düfte,Aromastoffe:
Die Lagerung in der Nähe von stark riechenden Substanzen wie Parfüms, Pfefferminztee, Duftölen, Aromastoffen etc. ist ebenfalls ungünstig, da die Duftstoffe von dem Trägerstoff der Globuli oder Tropfen oder Tabletten angenommen werden können und die homöopathische Information darauf sozusagen übertönt würde.

Papiertütchen:
Die Lagerung in einem neutralfarbigen Papiertütchen ist nur über einen begrenzten Zeitraum sinnvoll, da Papier verschiedene Chemikalien enthält und ggf. noch „ausdünstet“. Papiertütchen können jedoch Wochen im Hinblick auf die Wirksamkeit der homöopathischen Mittel für einen Zeitraum von 12 Wochen unbedenklich zur Aufbewahrung benutzt werden.

Empfehlung
Eine dauerhafte Lagerung sollte in möglichst dunklen Behältnissen nicht über 30 °C an einem geruchsneutralen Ort, fern von Funk-, Fernbedienungs- und Handystrahlen und mindestens. ca. 100 m entfernt von Sendemasten erfolgen. Dafür eignet sich in vielen Fällen das Schlafzimmer. Empfohlen wird eine einfache neutrale Holzschublade ohne chemische oder ätherische Ausdünstungen sowie klare Glasröhrchen. Als Extra-Schutz bietet sich zukünftig noch eine Ummantelung gegen die Mehrfrequenz-UMTS-Wellen an. Musikboxen und Funkwecker neben dem Kopfbereich des Bettes sollten auch aus anderen Aspekten heraus der Vergangenheit angehören. Das menschliche Gehirn mit seinen zentralen Feinsteuerungsmechanismen für die Regulationsfähigkeit reagiert nicht selten negativ auf die Dauerbeeinflussungen durch Felder und Strahlen.

Geopathische Störzonen:
Inwieweit geopathische Felder aus der Erde oder Wasseradern negative Auswirkung auf die Haltbarkeit der Mittel haben, muss noch erforscht werden. Bislang liegen keine Anhaltspunkte dafür vor.

Weitere Infos zum Thema „Gesundheitsgefährdung durch Handys und Sendemasten“ finden Sie im im Freiburger Appell der Interdisziplinären Gesellschaft für Umweltmedizin (email: igumed@gmx.de) sowie in den Literaturhinweisen des Buches „Rund um die Homöopathie


Homöopathische Forschung

 Was ist schwierig bei Homöopathischer Forschung?

Der angeblich wissenschaftliche Stand der heutigen Forschung ist es, Studien über die Wirksamkeit von Medikamenten oder Methoden als randomisierte placebokontrollierte Doppel – Blind Studien zu machen, d.h. die Gruppen einer Diagnose werden ungefähr gleich nach Schwere der Erkrankung und vorliegenden Risikofaktoren eingeteilt und die eine Gruppe wird mit dem Medikament und die zweiter Gruppe mit einem Scheinmedikament, einem Placebo behandelt. Dabei wissen beide – Behandler und Patient – nicht, ob ein Scheinmedikament oder der Wirkstoff gegeben wurde.

Hier tun sich gleich mehrere Hürden auf, homöopathische Forschung sinnvoll durchzuführen:

  1. Der Diagnosebegriff der Homöopathie entspricht nicht dem Diagnoseschlüssel der sonstigen Medizin, denn eine Gastritis z.B. kann mit ganz verschiedenen homöopathischen  Mitteln behandelt werden, die von der Individualität und den Ursachen der Gastritis abhängen. Folglich ist der Diagnosebegriff der Homöopathie immer das Arzneimittelbild, nachdem das jeweilige Arzneimittel verschrieben wird, z.B. Ignatia –Diagnose oder Nux- vomica Diagnose. Dieses Diagnosen aber kennt die Schulmedizin nicht.

  2. Die Homöopathische Wirkungsweise ist informatorisch und nicht chemisch:
    Homöopathie wirkt – anders wie viele schulmedizinische Medikamente – über Informationsweitergabe an das Regulationssystem des Menschen auf einer nicht – stofflichen aber physikalisch und biologischen Ebene, wie die Forschung zu den Hochpotenzen zeigt. Sie wird hier über den Mechanismus des Ähnlichkeitsgesetz und von Resonanzphänomenen (Finden des richtigen „Senders“ im Radio) auch auf die inneren und ganz persönlichen Krankheitsneigungen und Haltungen und auch die inneren Krankheitsursachen ein, sie wirkt von innen nach außen und führt zu Heilungen von Innen. Diese Wirkmechanismen werden dem Grundsatz nach auch durch die neurobiologische Forschung zu Superbegabten und zu den Spiegelneuronen aus einem ganz anderen neuen und genauso spannenden Feld der Medizin bestätigt. Diese Forschungen  beweisen,  dass es nicht - chemische Wirkungsweisen sind, die das Gedächtnis oder die Lernleistungen ausmachen. (Prof. Spitzer, Gehirn und Gedächtnis DVD,  Petra Höfer , Freddie Röckenhaus: Expedition ins Gehirn, Eine Reise in die mysteröse Welt der Sperbegabten, TRV-DVD).

    Homöopathische Mittel scheinen ebenfalls mit wichtigen Regelkreisen im Körper und Gehirn auf eine ähnliche Art und Weise zu wirken, denn sie wirken, oft sehr sehr schnell – auf Körper und Seele. Sie erfordern hier weitere und auch dem Gegenstand der Untersuchung angemessene Untersuchungsmethoden mit modernster Technologie, welche nicht-stoffliche aber durchaus physikalische und biologische Wirkungen zu analysieren im Stande ist. Homöopathische Forschung sollte ggf. auch mit magnetresonanztechnischen Gehirnanalysen kombiniert werden, um die Wirkmechanismen noch genauer beschreiben zu können. 

  3. Homöopathische Forschung muß daher überwiegend individualisierende Forschung sein. Sie
    Sie müssen individuell auf die Konstitution oder / und Krankheitsursache passend eingesetzt werden, um wirken zu können und kann daher nicht einfach auf schulmedizinische Diagnosen „verordnet“ werden.

    Dadurch wird auch erklärbar, weswegen die häufig zum „Wirksamkeitsnachweis“ geforderten randomisierten Doppel-Blind-Versuche der medizinischen Wissenschaft hier die notwendigen Erfordernisse der individualisierten Betrachtung und Berücksichtigung von Krankheitsursache in der Homöopathie nicht genügend einbeziehen und damit der homöopathischen Methode nicht gerecht werden. Nur wenn vorher nur PatientInnen, welche die gleiche Konstitution oder innere oder äußere Krankheitsursache haben, nach homöopathischen Kriterien ausgesucht wurden, könnte überhaupt ein Doppel-Blind Versuch methodisch sinnvoll anwendbar sein. Dies wird jedoch von vielen „Wissenschaftlern“ heute in dem Design und der Beurteilung von Studien einfach ignoriert.

    • Righetti M.: Forschung in der Homöopathie. Grundlagen, Problematik und Ergebnisse. U. Burgdorf Verlag, Göttingen, 1988.
    • Righetti M.: Besonderheiten und ausgewählte Ergebnisse der Forschung in der Homöopathie. Nat Ganzheitsmed 3: 331-335, 1990.

Wann sind Doppelblindversuche in der Homöopathie sinnvoll möglich?

Es ist jedoch möglich, statistische „doppelverblindete“ Untersuchungen homöopathischer Behandlung  bei Erkrankungen zu machen, welche immer den gleichen Auslöser, die gleiche äußere Krankheitsursache hatten, welche weitestgehend unabhängig von inneren Konstitutionen Symptome hervorruft, wie z.B. Alkoholeinwirkungen, Überanstregende Muskeltätigkeit (Muskelkater), Verbrennungen. Da die meisten sehr starken äußeren Krankheitsauslöser jedoch so stark schädigen, dass Menschenversuche ethisch nicht vertretbar sind, ist das mögliche Feld der sinnvollen doppel-blinden Forschung zur Homöopathie relativ stark eingeengt. Es konnte z. B. an einem im Labor erzeugten Muskelkater durch Übertrainieren bei verschiedenen Probanden die Wirkung der homöopathischen Hochpotenzen von Rhus Toxikodendron D 30 auch im Doppel-Blind-Versuch nachgewiesen werden und eine positive Reaktion von durch Gifte gestressten Rinderleberzellen besonders auf eine homöopathische Hochpotenz (vgl. unten zu a) und b).)

Fisher zeigte 1985 bei Patienten mit Muskelschmerzen in einer randomisierten Doppelblind-Studie bei 24 Patienten , daß die 12 Patienten unter Verum einen besseren Verlauf als die Vergleichsgruppe unter Placebo hatten. Diese Ergebnisse wurden in einer späteren Fibromyalgie-Studie nochmals bestätigt.

  • Fisher, P.
    An experimental double-blind clinical trial method in homoeopathy. Use of a limited range of remedies to treat fibrositis. Br Homoeopath J 1986 75(3): 142-147
    Eng K37
  • Fisher, P., Greenwood, A., Huskisson, E.C., Turner, E.P., Belon, P.
    Effect of homoeopathic treatment on fibrositis (primary fibromyalgia). Br Med J 1989 Aug 5; 299(6695): 365-366
    Eng K72

Grundlagenforschung zu Hochpotenzen, Ähnlichkeitsgesetz

Homöopathische Grundlagenforschung beweist die spezifische Wirkung der Hochpotenzen wie auch des Ähnlichkeitsgesetzes.

Die Hypothesen und empirischen Beobachtungen und die daraus abgeleiteten Erkenntnisse (Homöopathische Lehre und Regeln) von Hahnemann und anderen homöopathischen Forschern konnten klinisch in vielen weiteren homöopathischen Behandlungsfällen sowie durch Beobachtungen und Studien aus anderen medizinischen Feldern bestätigt werden. Zudem unterstützen die Ergebnisse systematischer kinesiologischer Untersuchungen die Gesetzmäßigkeiten der Indikationsstellung für homöopathische Mittel, wie sie von Hahnemann beschrieben wurden. Dies belegt auch die theoretische Richtigkeit der homöopathischen Lehre.

  1. Zur Ähnlichkeitsregel.

    • Ähnlichkeitswirkung in der analytischen Übertragungsneurose, vgl. Appell, R. G.: Zum Verhältnis von Homöopathie und Psychoanalyse/ Psychotherapie, AHZ 239, 2/94, S. 50 – 61.
    • Wijk, R. van; Wiegant, F. A. C.: Stimulation der zellulären Abwehr gestresster Leberzellen durch subtoxische Dosen von Schadstoffen.
    • Wijk, R. van; Wiegant, F. A. C.: The simila principle as a therapeutic strategy: a research program on stimulation of self-defence in disordered mammalian cells. Alternative Therapie 3: 33 – 38.

    Die Spezifität der Wirkung ähnlicher Substanzen auf die krankheitsinduzierte erhöhte Empfindlichkeit wurde von Ovelgönne et al. 1995; Wiegant et al. 1997 nachgewiesen.

  2. Zur Wirksamkeit von Hochpotenzen jenseits der Lohschmidtschen Zahl,u. a.:

    • Davenas, E., Poltevin, B., Beneviste, J.: Effect on Mouse Peritoneal macrophages of orally administered very high Dilutions of Silicea, European j. Pharmacol., 1987, 135; 313 - 332., b;
    • Resch, G., Guimann, V.: Wissenschaftliche Grundlagen der Homöopathie. Berg am Starnberger See 1986
    • Harisch, G., Dittmann, J.: Zur Wirkungsentfaltung ausgewählter Homöopathika – 15 Jahre Grundlagenforschung: AHZ 241, 3/1996 S. 122 – 129)
  3. Zur Bedeutung von Akutkrankheiten bei der Entstehung und Behandlung der chronischen Krankheiten. Ausgeheilte Akutkrankheiten beugen chronischen Erkrankungen vor: z. B. Es treten – wissenschaftlich erwiesen - weniger Allergien auf, wenn Masern (Akutkrankheit) durchgemacht wurden.

    • Es treten weniger Krebserkrankungen nach durchgemachten schweren Akutkrankheiten auf (Bericht der Ärztezeitung 5.7.99: Infektionen schützen vor Melanomen)
  4. Zu den Miasmen (Krankheitsanlagen), welche sich über Generationen im Menschen vererben.
    Diese Beobachtugen von Hahnemann und nachfolgenden Homöopathengenerationen waren bislang nicht gut erklärlich. Aber: Die mögliche Wirkung von Umwelt- und Lebenseinfüssen auf nachfolgende Generationen – auch jenseits der Chromosomenvererbung und von Genmutationen- wird erklärlich und bestätigt durch neuere Forschungsergebnisse über die sogenannte cytoplasmatische Vererbung: Hierbei werden erworbene Belastungen und Informationen (u. a. toxisch, bakteriell, viral,aber ggf. auch psychich oder traumatisch bedingt) durch Einschlüsse in Bestandteile der Zellen außerhalb des Zellkerns, ins sogenannte Zellplasma oder auch Cytoplasma und die Mitochondrien direkt von der Mutter (Eizellen) und auch etwas vom Vater (Samenzellen) auf das Kind bereits im Mutterleib übertragen.

  5. Rückenwind aus Psychotherapie und Gehirnforschung:
    Auch die Erkenntnisse der systemischen Psychotherapieforschung liefern plausible Erklärungsmodelle für die Wirkung verschiedener Ereignisse und Erlebnisse über Generationen hinweg über Feldwirkungen und bestätigen damit die Miasmentheorie Hahnemanns im Grundsatz. 

    Auch die moderne Gehirnforschung bestätigt dem Grundsatz nach die Möglichkeiten der Wirkungsweisen homöopathischer Mittel: Magnetresonanzrechnische Untersuchungen aus der Gehirnforschung, auch mit Hochbegabten und Supergehirnen belegen dass auch das Gedächtnis nicht mit Molekülen, sondern über bio-physikalische Mechanismen funktioniert. Die Erkenntnisse dass ganz erhebliche Lernprozesse über die sogenannten Spiegelneurone möglich sind, ist ebenfalls nur auf der Annahme eines biophysikalischen Lernens möglich.

  6. Aus den Arzneimittelprüfungen.
    Diese werden tausendfach belegt durch die Kasuistiken der homöopathischen Literatur und deren Bezug zu den homöopathischen Arzneimittelprüfungen (Berichte in homöopathischen Fachzeitschriften, AHZ, KH, Homeopathie LINKS, British Homeopathic Journal u. a. Saine, A.: Kasuistiken schwerer Pathologie, Homöopathie Seminar Lübeck 1997).
    Weitere kontr. Doppel-Blindstudien dazu: Reilly et al., Lancet. 1986 zu Hayfever, Brigo, Journal of Liga Homeopathica International 1987, 38, 18 – 25 zu Migräne, Fisher P. et al., British Med. Journal 1998. 299, 365 – 366, Effect of Homoeopathic Treatment in Fibrositis, und viele andere.

  7. zur Notwendigkeit der Individualisierung und Beachtung auch psychosomatischer Aspekte bei der Fallanalyse.
    Wenn die individuellen seelischen und sozialen und Umwelt- Aspekte (und damit auch die inneren Krankheitsursachen) regelmäßig und frühzeitig bei ärztlichen Behandlungen miterfaßt und berücksichtigt werden, ist das richtige homöopathische Mittel sicher zu finden und sind damit auch Heilerfolge schneller zu erreichen. Auch diese alte und immer noch aktuelle Vorschrift für die Behandlung chronischer, aber auch akuter Krankheiten von Hahnemann von vor über 200 Jahren wird durch die Erkenntnisse der Psychotherapie und der psychosomatischen Forschung von heute bestätigt, wenn auch viel zu wenig beachtet. Wenn diese individuellen Umstände und individuellen Reaktionsweisen systematisch behandelt werden würden, würden zudem jährlich Milliarden an Euros allein in Deutschland im Gesundheitswesen eingespart werden können. (Vgl. Metaanalyse Prof. Lamprecht, MHH, 1995). Warum sich diese Erkenntnis so wenig auch in den ärztlichen Gebührenordnungen niederschlägt, welche den Zeitaufwand für das ärztliche Gespräch zur Ermittlung der Krankheitsursachen und damit auch der richtigen methodischen Vorgehensweisen extrem stiefmütterlich behandeln, ist nicht logisch oder wirtschaftlich zu begründen.

  8. Die biologische und physikalische Grundlagenforschung gibt Denkanstöße für Erklärungsversuche des Wirkmechanismus homöopathischer Hochpotenzen:
    Nach den Forschungen von Rupert Sheldrake u.a. gibt es physikalische Felder mit Wirkungen, welche dazu führen, daß immer wieder die gleiche Gestalt erzeugt wird und diese Gestalt wie eine Zielvorgabe (Sinn) auf lebendige Strukturen wirken kann. Diese Felder erforscht offensichtlich die homöopathische Arzneimittelforschung an den verschiedenen Substanzen, welche diese dann auch noch in Bezug zu innerseelischen und auch krankhaften Erscheinungen beim Menschen bringt, wo diese Resonanzimpulse erzeugen. Mensch und Natur / Stoffe sind also so eng verzahnt, daß diese aufeinander energetisch wirken. Dieses Wissen ist prinzipiell auch bei Indianern und anderen Kulturen bekannt. Auch Rudolf Steiner hat sich z.B. mehrfach dazu geäußert, daß Pflanzen und Tiere Beziehungen zu Aspekten in uns haben. Diese Zusammenhänge empirisch faßbarer und auch medizinisch nutzbarer zu machen, ist das Verdienst der homöopathischen Arzneimittelforschung.

    Die empirisch beobachtete Feldwirkung von realen physikalisch wirksamen morphogenetischen Kräften Sheldrake´s schließt auch Lücken zwischen dem einseitigen physikalisch-mechanistischen Weltbild und der Quantenphysik und erklärt auch die Möglichkeit einer zielorientierten und sinngesteuerten Regulationsfähigkeit bio-physikalischer Einheiten sowie die Korrespondenz und Interaktion von Gestaltphänomenen der umgebenden Welt mit Regulationsstörungen am lebendigen Organismus.
    (Sheldrake, R.: A new Science of Life, London 198)

    Die generelle Wirkungen von Umweltgiften, Gedanken, Sprache, Informationen und Musik auf die physikalischen Möglichkeiten und Eigenschaften von Wasser werden z.B. sehr eindruckvoll durch die Forschungen von Beneviste und Masaru Emoto belegt. Da der Mensch zu ca 80 – 90 % aus Wasser besteht, wird damit deutlich, wie sowohl geistige als auch physikalische Informationen auf das System Mensch prinzipiell wirken können, auch ohne daß chemische Substanzen in einem homöopathischen Medikament anwesend sein müssen. Die Ergebnisse der modernen Physik, der Biophotonenforschung und der Wasserforschung ermöglichen an verschiedenen Punkten theoretische Erklärungsmodelle der physikalisch energetischen Wirkung homöopathischer Hochpotenzen, siehe ausführliche Literaturliste zu wissenschaftlichen Grundlagen, zur Zellbiologie und zur Wissenschaftskritik im Anhang.

    u.a.: Reilly, D. T.: Explanation of Beneviste, Nature 1988; 334; 1601 – 1606, moderne Biophotonenforschung,
    Bischof, M.: Das Licht in unseren Zellen, Frankfurt 1995
    Masaru Emoto: Die Botschaft des Wassers

Weitere Forschungen, die sich mit den energetischen Grundlagen der Homöopathie beschäftigen:

Walach, N.: Die Bedeutung nichtlokaler Effekte für die klinische Forschung, Allg. Hom. Zeitung, AHZ 3 / 96, 241, S. 98 – 121)